DATENBLATT AT-05 · DATENSICHERUNGREV. 2026-A
Ein Backup zählt erst, wenn die Wiederherstellung klappt
Wir richten Datensicherung für Unternehmen nach der 3-2-1-Regel ein: drei Kopien Ihrer Daten, auf zwei verschiedenen Medien, eine davon außer Haus. Vor allem aber prüfen wir regelmäßig, ob die Wiederherstellung wirklich funktioniert — denn gesichert wird viel, zurückgeholt wird selten geprobt.
Dazu bekommen Sie einen Notfallplan, den auch Nicht-Techniker verstehen: wer was tut, in welcher Reihenfolge, mit welchen Zugängen. Damit ein Serverausfall ein schlechter Vormittag bleibt — und kein Ruin. Sie erreichen uns Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr unter +49 3744 4399760; das Erstgespräch ist kostenlos.
01 / LEISTUNG
Drei Kopien, zwei Medien, eine außer Haus.
Die 3-2-1-Regel ist kein Dogma, sondern gesunder Menschenverstand: Eine Kopie kann kaputtgehen, ein Medium kann ausfallen, ein Standort kann brennen — erst die Kombination macht Ihre Daten wirklich sicher. Wir übersetzen die Regel in eine Sicherung, die zu Ihrem Betrieb passt: Server, Arbeitsplätze und die Daten, an denen Ihr Unternehmen hängt. Den Rhythmus bestimmt, wie viel Arbeit Sie im Ernstfall verlieren dürften.
Der Unterschied zwischen Sicherung und Sicherheit ist der Restore-Test: In festen Abständen holen wir Daten probeweise zurück und protokollieren das Ergebnis. So wissen Sie nicht nur, dass gesichert wird — Sie wissen, dass das Zurückholen funktioniert und ungefähr wie lange es dauert. Wie die 3-2-1-Regel im Detail funktioniert, erklären wir im Ratgeber.
Was passiert, wenn mitten in der Sicherung der Strom abreißt, und welche USV das verhindert, steht im Ratgeber „Stromausfall im Betrieb".
02 / ANWENDUNGSFÄLLE
Drei Ernstfälle — ein Muster.
Ransomware verschlüsselt alles
Der Erpresser-Trojaner trifft auch kleine Betriebe. Entscheidend ist dann die Kopie, die er nicht erreichen konnte: getrennt, außer Haus, geprüft. Aus ihr stellen wir geordnet wieder her — statt zu verhandeln.
Der Ordner ist weg
Versehentlich gelöscht, überschrieben, verschoben — der häufigste Fall und mit sauberer Sicherung der harmloseste: Wir holen den Stand von gestern zurück, und weiter geht’s.
Die Server-Hardware stirbt
Netzteil, Platte, Controller — Hardware fragt nicht nach dem Termin. Mit geprüfter Sicherung und Notfallplan wird daraus ein Wiederanlauf nach Drehbuch, kein Blindflug.
03 / DIENSTLEISTER
Woran Sie einen brauchbaren Dienstleister erkennen.
Wer nach einem Dienstleister für Datensicherung sucht, hat meistens schon eine. Die Frage ist nicht, ob gesichert wird, sondern ob die Sicherung im Ernstfall trägt. Das lässt sich prüfen, und zwar mit vier Fragen. Stellen Sie sie ruhig auch uns.
Wann haben Sie zuletzt zurückgespielt, und wo steht das Protokoll?
Das ist die Frage, an der sich alles entscheidet. Ohne Protokoll ist der letzte Rückspieltest eine Erinnerung und kein Nachweis. Einzelne Dateien holt man regelmäßig zurück, ein komplettes System in größeren Abständen; auf Papier gehört beides, mit Datum, Dauer, Ergebnis und dem Namen dessen, der es gemacht hat. Wer darauf keine Antwort hat, weiß nicht, ob seine Sicherung funktioniert.
Wo liegt die Kopie, die im Haus nicht steht?
Was am selben Ort und am selben Netz hängt, erwischt es gemeinsam. Fragen Sie deshalb konkret nach: Wo genau liegt die Kopie außer Haus, und wer hat die Zugangsdaten dafür? Gelten dort dieselben Konten wie auf dem Server, ist die Kopie nur scheinbar getrennt.
Wie wird die Warenwirtschaft gesichert, während sie läuft?
Datenbanken sind der Punkt, an dem es still schiefgeht. Wer die Dateien einer geöffneten Datenbank einfach mitkopiert, sichert einen Zwischenstand, der sich später nicht sauber öffnen lässt. Richtig ist eine anwendungskonsistente Sicherung: Die Anwendung wird kurz in einen sauberen Zustand gebracht, dann wird gesichert. Merken tut davon niemand etwas, außer im Ernstfall.
Was bekommen wir schriftlich?
Auf einer Seite sollte stehen, was gesichert wird und wie lange die Stände aufgehoben werden. Dazu, wie lange eine Wiederherstellung erfahrungsgemäß dauert. Diese Unterlage brauchen Sie nicht für uns, sondern für den Tag, an dem wir nicht erreichbar sind.
Am Telefon beantworten wir sie direkt: +49 3744 4399760, Mo–Fr 8–17 Uhr.
04 / REGION
Gesichert im ganzen Vogtland.
Eingerichtet und geprüft wird im gesamten Vogtland: vor Ort in Auerbach in wenigen Minuten, in Plauen in etwa einer halben Stunde, in Zwickau in rund 40 Minuten. Die laufende Überwachung der Sicherungen übernehmen wir aus Rodewisch per Fernzugriff — und im Ernstfall sind wir kurzfristig bei Ihnen.
Spezifikation
DATENBLATT AT-05 · DATENSICHERUNG
- Prinzip
- 3-2-1-REGEL · 3 KOPIEN · 2 MEDIEN · 1 AUSSER HAUS
- Gesichert wird
- SERVER · ARBEITSPLÄTZE · GESCHÄFTSDATEN
- Prüfung
- RESTORE-TESTS IN FESTEN ABSTÄNDEN · PROTOKOLLIERT
- Notfallplan
- SCHRIFTLICH · VERSTÄNDLICH · IM BETRIEB HINTERLEGT
- Zusammenspiel
- IT-SICHERHEIT (AT-04) · SERVER (AT-02)
- Erreichbar
- MO–FR 8–17 UHR
Fragen & Antworten
Häufige Fragen — kurz beantwortet.
Was bedeutet die 3-2-1-Regel?
Drei Kopien Ihrer Daten, auf zwei verschiedenen Arten von Speicher, eine davon außer Haus. So übersteht Ihre Sicherung auch Diebstahl, Brand oder einen Verschlüsselungstrojaner. In unserem Ratgeber erklären wir die Regel Schritt für Schritt.
Wir haben doch schon ein Backup — reicht das nicht?
Vielleicht — geprüft hat es nur selten jemand. Ob eine Sicherung trägt, zeigt erst die Wiederherstellung: Wir schauen uns Ihre bestehende Lösung an, testen den Rückweg und sagen Ihnen ehrlich, ob Sie sich darauf verlassen können.
Reicht ein NAS als Datensicherung?
Allein nicht: Es ist eine zweite Kopie im Haus. Sinnvoll wird es, sobald eine Kopie außer Haus dazukommt, die vom Server aus nicht erreichbar ist.
Wie oft sollten wir sichern?
So oft, dass der mögliche Verlust verschmerzbar bleibt: Wer mit Tagesständen leben kann, sichert anders als ein Betrieb, bei dem jede Stunde zählt. Diesen Rhythmus legen wir gemeinsam fest — er bestimmt die Technik, nicht umgekehrt.
Hilft ein Backup gegen Ransomware?
Es ist Ihre stärkste Karte — wenn eine Kopie vom Netz getrennt und außer Haus liegt, wo der Trojaner sie nicht erreicht. Zusammen mit Endpoint-Schutz und Patch-Management aus unserer IT-Sicherheit ergibt das ein belastbares Paket.
Was steht in einem Notfallplan?
Die Reihenfolge für den Ernstfall: wer informiert wird, wo Zugänge liegen, welche Systeme zuerst wiederkommen, wer von außen hilft. Kurz genug, um gelesen zu werden — und klar genug, dass ihn jeder im Betrieb anwenden kann, nicht nur die IT.
Was kostet die Datensicherung?
Das hängt von Datenmenge, Systemen und dem gewünschten Rhythmus ab. Sie erhalten vor Beginn ein schriftliches Angebot mit klaren Positionen — wahlweise nach Aufwand oder als monatliche Pauschale. Das Erstgespräch ist kostenlos.
Kontakt
Reden wir über Ihre IT.
Das Erstgespräch dauert etwa 15 Minuten, kostet nichts und verpflichtet Sie zu nichts.