Ratgeber · AT-R04REV. 2026-A
Windows 10 wird nicht mehr unterstützt – was Sie jetzt tun sollten
Stand: Juli 2026 – die Fristen zu Windows 10 haben sich schon mehrfach geändert, prüfen Sie den aktuellen Stand.
Was bedeutet das Support-Ende überhaupt?
Ihr Computer hört nicht auf zu funktionieren. Windows 10 läuft weiter wie bisher. Was wegfällt, sind die regelmäßigen Sicherheitsupdates von Microsoft – also die Aktualisierungen, die neu entdeckte Sicherheitslücken schließen. Ohne diese Updates wird Ihr System mit der Zeit angreifbarer für Viren und Schadsoftware. Auch technische Hilfe und Fehlerbehebungen von Microsoft gibt es nicht mehr.
Kurz gesagt: Der PC läuft, aber das Sicherheitsnetz wird löchrig. Genau deshalb sollte man das Thema nicht einfach aussitzen.
Ihre Möglichkeiten im Überblick
Sie haben im Wesentlichen drei Wege – welcher passt, hängt von Ihrem Gerät und Ihren Ansprüchen ab.
1. Kostenlose Sicherheitsupdates verlängern (die Überbrückung)
Microsoft bietet ein Programm namens ESU(„Extended Security Updates“), das Windows 10 weiterhin mit Sicherheitsupdates versorgt. Für Privatpersonen im Europäischen Wirtschaftsraum – Deutschland gehört dazu – ist das derzeit kostenlos. Voraussetzung ist ein Microsoft-Konto auf dem Rechner und die Windows-Version 22H2. Nach aktuellem Stand laufen diese Updates noch bis Oktober 2027.
Das ist die richtige Wahl, wenn Ihr Gerät noch gut funktioniert und Sie sich Zeit für den Umstieg verschaffen wollen. Wichtig zu wissen: ESU liefert nur Sicherheitsupdates – keine neuen Funktionen und keinen technischen Support. Es ist eine Brücke, keine Dauerlösung.
2. Auf Windows 11 umsteigen (die nachhaltige Lösung)
Wenn Ihr Computer die Anforderungen erfüllt, ist der kostenlose Umstieg auf Windows 11 der sauberste Weg. Dann bekommen Sie wieder volle Updates und Support. Nicht jeder ältere PC kann Windows 11 allerdings – Microsoft verlangt bestimmte Hardware (Stichworte TPM 2.0, Secure Boot, ein ausreichend neuer Prozessor). Viele Geräte, die vor einigen Jahren gekauft wurden, scheitern genau daran.
3. Ein neuer PC – wenn das alte Gerät nicht mehr mitkommt
Wenn Ihr Computer Windows 11 nicht unterstützt und schon in die Jahre gekommen ist, kann ein neues Gerät die vernünftigste Entscheidung sein – oft mit spürbarem Geschwindigkeitsgewinn. Das muss kein teures Modell sein; wichtig ist, dass es zu dem passt, was Sie tatsächlich tun.
Was wir nicht empfehlen: Windows 10 einfach ohne jede Absicherung weiterlaufen zu lassen. Gerade wenn Sie den Rechner für Online-Banking, E-Mails oder Einkäufe nutzen, ist das ein unnötiges Risiko.
Woran erkenne ich, was mein PC kann?
Ob Ihr Gerät Windows 11 unterstützt, lässt sich prüfen – Microsoft bietet dafür eine kleine Prüf-App, und im Zweifel schauen wir gemeinsam nach. Genauso lässt sich mit ein paar Handgriffen feststellen, ob Ihr Windows 10 auf der nötigen Version 22H2 läuft, damit die kostenlosen Updates überhaupt greifen.
So helfen wir Ihnen dabei
Das klingt nach vielen Fachbegriffen – und genau da kommen wir ins Spiel. Wir schauen uns Ihren Computer an, sagen Ihnen ehrlich, welcher der drei Wege für Ihr Gerät der sinnvollste ist, und übernehmen die Einrichtung: ob kostenlose Updates aktivieren, den Umstieg auf Windows 11 oder die komplette Einrichtung eines neuen PCs samt Übernahme all Ihrer Daten, Fotos und Programme. Alles verständlich erklärt und mit festem Preis, bevor wir loslegen.