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Windows 10 wird nicht mehr unterstützt – was Sie jetzt tun sollten

Seit dem 14. Oktober 2025 bekommt Windows 10 keine regulären Updates mehr. Vielleicht haben Sie den Hinweis von Microsoft schon auf Ihrem Bildschirm gesehen und sich gefragt: Muss ich jetzt einen neuen Computer kaufen? Die kurze Antwort: nicht sofort – aber Sie sollten handeln. Wir erklären ruhig und verständlich, was das Support-Ende bedeutet und welche Möglichkeiten Sie haben.

Von Benjamin ReichertNetzwerke, Hardware, Support · Fachinformatiker für Systemintegration (IHK)Stand:

Die Fristen zu Windows 10 haben sich schon mehrfach geändert — prüfen Sie vor einer Entscheidung den aktuellen Stand.

Sie fragen für einen Betrieb? Dort ist die Verlängerung kostenpflichtig je Gerät und verdoppelt sich jedes Jahr. Zum Artikel für Firmen →

Was bedeutet das Support-Ende überhaupt?

Ihr Computer hört nicht auf zu funktionieren. Windows 10 läuft weiter wie bisher. Was wegfällt, sind die regelmäßigen Sicherheitsupdates von Microsoft – also die Aktualisierungen, die neu entdeckte Sicherheitslücken schließen. Ohne diese Updates wird Ihr System mit der Zeit angreifbarer für Viren und Schadsoftware. Auch technische Hilfe und Fehlerbehebungen von Microsoft gibt es nicht mehr.

Der PC läuft also weiter, aber das Sicherheitsnetz wird löchrig. Genau deshalb sollte man das Thema nicht einfach aussitzen.

OKT 2025ESU · DIE BRÜCKEOKT 2027Support-EndeHeuteESU-Ende

Ihre Möglichkeiten im Überblick

Sie haben im Wesentlichen drei Wege – welcher passt, hängt von Ihrem Gerät und Ihren Ansprüchen ab.

1. Kostenlose Sicherheitsupdates verlängern (die Überbrückung)

Microsoft bietet ein Programm namens ESU(„Extended Security Updates“), das Windows 10 weiterhin mit Sicherheitsupdates versorgt. Für Privatpersonen im Europäischen Wirtschaftsraum – Deutschland gehört dazu – ist das derzeit kostenlos. Voraussetzung ist ein Microsoft-Konto auf dem Rechner und die Windows-Version 22H2. Das Konto muss dabei in Gebrauch bleiben: Melden Sie sich länger als 60 Tage nicht damit an, stellt Microsoft die ESU-Updates für dieses Gerät ein, bis Sie sich wieder anmelden. Nach aktuellem Stand laufen diese Updates noch bis Mitte Oktober 2027.

Das ist die richtige Wahl, wenn Ihr Gerät noch gut funktioniert und Sie sich Zeit für den Umstieg verschaffen wollen. Wichtig zu wissen: ESU liefert nur Sicherheitsupdates – keine neuen Funktionen und keinen technischen Support. Es ist eine Brücke, keine Dauerlösung.

2. Auf Windows 11 umsteigen (die nachhaltige Lösung)

Wenn Ihr Computer die Anforderungen erfüllt, ist der kostenlose Umstieg auf Windows 11 der sauberste Weg. Dann bekommen Sie wieder volle Updates und Support. Nicht jeder ältere PC kann Windows 11 allerdings – Microsoft verlangt bestimmte Hardware (Stichworte TPM 2.0, Secure Boot, ein ausreichend neuer Prozessor). Viele Geräte, die vor einigen Jahren gekauft wurden, scheitern genau daran.

3. Ein neuer PC – wenn das alte Gerät nicht mehr mitkommt

Wenn Ihr Computer Windows 11 nicht unterstützt und schon in die Jahre gekommen ist, kann ein neues Gerät die vernünftigste Entscheidung sein – oft mit spürbarem Geschwindigkeitsgewinn. Das muss kein teures Modell sein; wichtig ist, dass es zu dem passt, was Sie tatsächlich tun.

Was wir nicht empfehlen: Windows 10 einfach ohne jede Absicherung weiterlaufen zu lassen. Gerade wenn Sie den Rechner für Online-Banking, E-Mails oder Einkäufe nutzen, ist das ein unnötiges Risiko.

Bevor Sie neu kaufen, lohnt ein Blick in den Ratgeber „PC ist langsam: die häufigsten Ursachen" — oft steckt im alten Gerät mit einer SSD noch erstaunlich viel Tempo. Und wird es doch ein neues Gerät, zeigt der Ratgeber „Alter PC soll weg", wie Sie den alten sicher löschen und im Vogtland kostenlos entsorgen.

Was dabei vom alten auf den neuen Rechner mitkommt und was neu eingerichtet werden muss, steht im Ratgeber „Daten auf den neuen Rechner umziehen". Der kritische Punkt sind die E-Mails.

Woran erkenne ich, was mein PC kann?

Ob Ihr Gerät Windows 11 unterstützt, lässt sich prüfen – Microsoft bietet dafür eine kleine Prüf-App, und im Zweifel schauen wir gemeinsam nach. Genauso lässt sich mit ein paar Handgriffen feststellen, ob Ihr Windows 10 auf der nötigen Version 22H2 läuft, damit die kostenlosen Updates überhaupt greifen.

So helfen wir Ihnen dabei

Das klingt nach vielen Fachbegriffen – und genau da kommen wir ins Spiel. Wir schauen uns Ihren Computer an, sagen Ihnen ehrlich, welcher der drei Wege für Ihr Gerät der sinnvollste ist, und übernehmen die Einrichtung: ob kostenlose Updates aktivieren, den Umstieg auf Windows 11 oder die komplette Einrichtung eines neuen PCs samt Übernahme all Ihrer Daten, Fotos und Programme. Alles verständlich erklärt, und was es kostet, bekommen Sie vorher schriftlich.

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